Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: Juni 2026§ 1 Geltungsbereich
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (im Folgenden "AGB") gelten für alle Verträge, Lieferungen und sonstigen Leistungen der SkillSpace (im Folgenden "Auftragnehmer"), betreffend IT-Dienstleistungen, Speicher-, Security- und Netzwerklösungen gegenüber ihren Kunden (im Folgenden "Auftraggeber").
(2) Diese AGB gelten ausschließlich gegenüber Unternehmern, juristischen Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtlichen Sondervermögen im Sinne von § 310 Absatz 1 BGB.
(3) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende AGB des Auftraggebers werden nur dann und insoweit Vertragsbestandteil, als der Auftragnehmer ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
§ 2 Vertragsschluss
(1) Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich gekennzeichnet sind.
(2) Ein Vertrag kommt erst durch die schriftliche Auftragsbestätigung (auch per E-Mail) des Auftragnehmers oder durch den Beginn der Leistungserbringung zustande.
§ 3 Leistungsumfang
(1) Der Umfang der zu erbringenden IT-Dienstleistungen (z. B. Einrichtung von Storage-Clustern, Implementierung von Firewalls, Netzwerk-Infrastruktur) ergibt sich aus dem jeweiligen Vertrag bzw. der Auftragsbestätigung.
(2) Der Auftragnehmer erbringt die Leistungen nach dem bei Vertragsschluss aktuellen Stand der Technik.
(3) Der Auftragnehmer ist berechtigt, zur Erbringung der Leistungen qualifizierte Subunternehmer oder Dritte heranzuziehen.
§ 4 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
(1) Der Auftraggeber unterstützt den Auftragnehmer bei der Leistungserbringung in angemessenem und erforderlichem Umfang. Er stellt insbesondere sicher, dass alle für die Ausführung der Tätigkeiten notwendigen Informationen, Zugänge, Hardware und Netzwerkanbindungen rechtzeitig zur Verfügung stehen.
(2) Datensicherung: Der Auftraggeber ist verpflichtet, vor Beginn von Arbeiten des Auftragnehmers an dessen IT-Systemen eine vollständige und funktionsfähige Sicherung (Backup) aller Daten und Systeme durchzuführen.
(3) Kommt der Auftraggeber seinen Mitwirkungspflichten nicht nach und verzögert sich hierdurch die Leistungserbringung, so ist der Auftragnehmer für diese Verzögerung nicht verantwortlich.
§ 5 Vergütung und Zahlungsbedingungen
(1) Die Vergütung richtet sich nach den im Vertrag vereinbarten Preisen. Alle Preise verstehen sich in Euro zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer.
(2) Rechnungen des Auftragnehmers sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig, sofern nicht anders vereinbart.
(3) Der Auftraggeber gerät in Verzug, wenn er nicht innerhalb der Zahlungsfrist leistet. Während des Verzugs ist der Kaufpreis zum jeweils geltenden gesetzlichen Verzugszinssatz für Rechtsgeschäfte, an denen ein Verbraucher nicht beteiligt ist, zu verzinsen.
§ 6 Haftung
(1) Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.
(2) Für einfache Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer – außer im Falle der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit – nur, sofern wesentliche Vertragspflichten (Kardinalpflichten) verletzt werden. Die Haftung ist in diesem Fall auf den vertragstypischen und vorhersehbaren Schaden begrenzt.
(3) Die Haftung für Datenverlust wird auf den typischen Wiederherstellungsaufwand beschränkt, der eingetreten wäre, wenn der Auftraggeber regelmäßige und gefahrentsprechende Sicherungskopien (Backups) angefertigt hätte.
(4) Eine Haftung für entgangenen Gewinn, Betriebsunterbrechungen oder sonstige mittelbare Schäden ist, soweit gesetzlich zulässig, ausgeschlossen.
§ 7 Vertraulichkeit und Datenschutz
(1) Die Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit erlangten vertraulichen Informationen (insbesondere Passwörter, Netzwerkarchitekturen, Security-Konzepte) strikt vertraulich zu behandeln und nicht an unbefugte Dritte weiterzugeben.
(2) Soweit der Auftragnehmer im Rahmen der Leistungserbringung personenbezogene Daten im Auftrag des Auftraggebers verarbeitet, werden die Parteien einen entsprechenden Vertrag zur Auftragsverarbeitung (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO abschließen.
§ 8 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
(2) Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist der Geschäftssitz des Auftragnehmers (Musterstadt), sofern der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt.